Wie kann ich meditieren?

Meditation bedeutet die anstrengungslose und erwartungsfreie Beobachtung unseres Geistes. Als Definition ist zu lesen: Meditation stammt von lateinisch meditatio zu meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen, Mitte finden“

Ein Thema das mit Worten schwer zu fassen ist. Eigentlich kann man den Begriff „Meditation“ nicht erklären, den Zustand der Meditation muss man erleben. Oder kannst du mir die Farbe Rot erklären…?

Die Frage ist; Warum möchtest du meditieren, bzw. damit beginnen?

Wahrscheinlich suchst du Ruhe im Geiste und/oder Entspannung. Vielleicht kennst du das Phänomen, Abends im Bett zu liegen und nicht einschlafen zu können, da dein Gedankenkarussell sich permanent weiter dreht und du so nicht in den Schlaf finden kannst.

Aus meiner Sicht gibt es zwei Motivationen zur Meditation. Die erste ist das bewusste Entspannen im Inneren um zur Ruhe zu kommen. Dadurch verbessert sich deine Konzentration und deine Achtsamkeit beruhigt deinen Alltag.
Die zweite Motivation zum Meditieren ist die Suche nach unserem wahren Selbst. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass es mehr als die äußere Welt gibt. Irgendwie ist da etwas in uns, dass sich in Ruhe vertraut und ganz nah anfühlt. Doch es ist nicht fassbar. Hier kann uns dann die Praxis der Meditation helfen, diesem Gefühl näher zu kommen.

Doch zunächst ist noch die Frage offen, wie beginne ich denn nun?

Du kannst dazu einen Meditationskurs für Anfänger bei uns belegen oder autodidaktisch mit Büchern und Videos zuhause starten.

Hierzu benötigst du nicht viel, bequeme Kleidung, vielleicht ein größeren Schal oder dünne Decke, eine weiche Unterlage und ein Sitzkissen, Stuhl ist auch möglich.
Zum Beginn einer Meditation ist es wichtig, wirklich bequem zu sitzen, um so dich besser konzentrieren zu können. Wie oben schon genannt, ist die Praxis der Meditation das nachsinnen, nachdenken, nach Innen gehen.
Es geht darum, deine Sinne von der Aussenwelt abzuziehen und diese nach Innen zu bringen. Die einfachste Methode dazu ist dein natürlich fließender Atem. Dazu schließt du deine Augen, atmest drei, vier Mal bewusst ein und aus und dann lässt du den Atem los und frei fließen. Diesen beobachtest und/oder spürst du dann an deinen Nasendurchgängen. Du wirst bemerken, dass bei der Beobachtung deines Atems, dieser zur Ruhe kommt. Dieses absichtsloses Spüren und Beobachten bringt deinen denkenden Geist zur Ruhe, da wo vorher Gedanken waren ist nun eine Ruhe und diese Ruhe fühlt sich entspannend an.

Das ist eine der einfachsten und hilfreichsten Meditationstechniken die du zu jeder Zeit und an jedem Ort praktizieren kannst. Dabei ist es hilfreich, gerade wenn du am Anfang der Meditation bist, regelmäßig und in etwa zur gleichen Uhrzeit zu üben. Suche dir einen Ort und eine Uhrzeit aus, die für dich am besten passt. Wenn du eher ein Morgenmensch bist, dann übe in den Morgenstunden. Hast du das Gefühl, am Abend wach, konzentriert und aufmerksam zu sein, dann übe am Abend. Suche dir einen ruhigen und sauberen Ort in deiner Wohnung an dem du dich wohlfühlst, lüfte vorher den Raum und mache es dir dann bequem. Am Anfang sind 3 Minuten vollkommen ausreichend. Zwinge dich zu nichts und habe keine Erwartungen. Gehe entspannt nach Innen und spüre und/oder beobachte deinen Atem. Versuche diese Technik mind. 21 Tage am Stück, auch wenn du im Nachhinein das Gefühl hast, das nichts passiert ist, so waren diese drei Minuten für deinen Geist jedoch eine wunderbare Erholung.
Natürlich gibt es noch viele weitere Mediationstechniken, die dich und deinen Geist beruhigen können. Diese können dann je nach Charakter eingeübt werden. Wie du siehst, benötigst du nicht viel, um mit der Meditationspraxis zu beginnen, mit ein wenig Durchhaltevermögen bekommst du das hin….ganz bestimmt!

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