Warum ich gerne meditiere?

Eine Frage die man nicht mit einem Satz beantworten kann….um diese zu beantworten muss ich weiter ausholen.

Wie jeder Anfang in etwas Neuem, war auch der Beginn in die Praxis des Meditierens nicht leicht. Die Initialzündung zum Meditieren ergab sich in meiner Yogalehrerausbildung Mitte 2007. Die erste große Hürde zur regelmäßigen Meditationspraxis war die Disziplin, im yogischen auch Tapas genannt. Den Wecker eine halbe Stunde vor zu stellen, damit genügend Zeit zum Üben war. Das Hinsetzen an einem ruhigen Ort in der Wohnung, die Knie und Rückenschmerzen nach 10 Minuten ruhigem Sitzen, die nicht endende Müdigkeit während der Übung und das Gefühl keinen Fortschritt zu machen waren eine echt große Herausforderung am Thema dranzubleiben. Jedenfalls konnte ich Dank der 2 jährigen Yogalehrer Ausbildung die mehr oder weniger regelmäßige Mediationspraxis beibehalten, so dass ich Anfang 2009 schon auf gute 1,5 Jahre Meditation zurückblicken konnte.

Jetzt hatte ich das wirklich große Glück die Gelegenheit zu bekommen, mich mit einem Yogastudio hauptberuflich als Yogalehrer selbständig zu machen.
Du fragst dich jetzt, was das mit meiner Mediation zu tun hat?  Ganz einfach….denn das war meine größte Hilfe mit der Meditationspraxis weiterzumachen. Denn plötzlich bestand mein Leben aus 100% Yoga. Meine Arbeit war Yoga, ich wohnte in der Arbeit und war von yogischer Energie ständig umgeben. Ich brauchte nur über den Hausflur gehen und stand im Yogaraum der sich wunderbar zum Meditieren eignete. Und das es nun mein Beruf war, unterrichtete ich Meditationskurse und führte Anfänger in das Thema der Meditation ein. Es folgten viele Jahre der eigenen Praxis und des Unterrichtens, so dass sich die Meditation ganz subtil in mein Lebensalltag eingeschlichen hat.

Heute gehört die regelmäßige Meditationspraxis zu mir wie das Zähneputzen. Heute kann ich sagen, Ja, ich meditiere gerne. Ohne dieser Praxis fehlt mir etwas. Mittlerweile habe ich auch die positiven Eigenschaften zu spüren bekommen, die ich anfangs noch vermisst habe. Es gibt Tage, an denen mache ich wie man so schön sagt, tiefe Meditationserfahrungen. Hier entsteht ein tiefes, ruhiges Gefühl von innerer Nähe, begleitet mit Vertrauen, Zuversicht und Sicherheit. Aus diesen Erlebnissen schöpfe ich Kraft, Motivation und Energie. Das Leben gewinnt an Sinnhaftigkeit ,Freude, Leichtigkeit  und Ausrichtung. Die Ruhe und der Tiefgang während der Meditation ist so viel mehr entspannend und erholsam, als jede Tiefenentspannung. Die regelmäßige Praxis schenkt mir einen natürlich Zugang zur Intuition, die mein Mitgefühl und meine Empathie erblühen lässt. So finde ich leichteren Umgang mit meinen Mitmenschen und manche Katastrophen im Leben werden kleiner. Zudem schenkt mir die Meditationspraxis ein inneres Lächeln auf die Lippen.

Natürlich gibt es auch Zeiten, an denen die Praxis pausiert, Urlaub, Unwohlsein, hohes Arbeitsaufkommen sind Dinge, die mich abhalten. Das ist für mich kein Drama und ich bleibe innerlich ruhig und entspannt. Denn ich weiß, sobald wieder Zeit und Gelegenheit zum Meditieren ist, werde ich diese nutzen…… oooooommmmm

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