Was ich als Kreative, Performerin, Mentorin und Bloggerin bewirken will!

Das Beitragsbild steht Kopf, steht symbolisch für neue Wege

Neue Perspektiven suchen und Möglichkeiten finden um nachhaltig in dieser Welt zu wirken

Die eigene Bestimmung erkennen, kann helfen Erfüllung im Leben zu finden! Ich sage goodbye Drama und folge meinem Dharma. Grundsätzlich möchte ich die Welt zu einem besseren und schöneren Ort machen. Es ist mir seit jeher ein Anliegen, die Menschen durch mein Leben zu inspirieren. Ein Augenöffner für die Schönheit der Natur und deren heilende Aspekte zu sein. Re-Generation, ist hier ein Zauberwort für mich. Gerade jetzt zu Zeiten der Krisen und globalen Umgestaltung braucht die Welt eine neue Kultur der Verbundenheit. Dazu trage ich bei, indem ich neue Räume für ein fruchtbares Miteinander schaffe. Einen Mehrwert für eine friedvolle und achtsame Gesellschaft zu kreieren ist mein Ziel. Ich bringe Spiritualität in den Alltag der Menschen und stoße Heilungsprozesse an. Inspiriere meine Klienten den Dramamodus zu verlassen, um Verantwortung für ihre eigene Gesundheit, ihre Handlungen, ihr Leben zu übernehmen. Das Lebenselixier Kreativität nütze ich in allen Facetten, um Wandel zu mehr Bewusstheit anzustoßen.

1. Vorspann

Dieser Blogartikel ist für mich eine ganz persönliche Auseinandersetzung mit meinen Wünschen, Lebenszielen, Möglichkeiten und Erfahrungen geworden. Entstanden ist er durch den Impuls meiner Mentorin Judith Peters, die eine Blogparade mit dem Thema #blogyourpurpose initiiert hat. Wow, was für ein Energiefeld….. gerade schreiben über 1000 Menschen, was sie im Leben bewirken wollen. Mir fällt da gleich der Begriff Myzel ein. Dabei handelt es sich um ein lebendiges Pilzgewebe in der Humusschicht aller Wälder. Das Nervengewebe der Natur, als Sinnbild für energetische Netzwerke, finde ich so wunderbar. Aber jetzt schweife ich gerade vom Thema ab….

2. Warum, weshalb, wieso

Damit du verstehst, wie sich meine Purpose entwickelt hat, muss ich einmal an den Start switchen.

In einer lauen Julinacht 1960, hat meine Seele wohl beschlossen, direkt im Schoß meiner Mutter ihr Nest zu finden, um sich zu inkarnieren. Juhu, ein Volltreffer mit viel Drama. Meine Eltern, mehr jugendlich als erwachsen, suchten wohl eine Gelegenheit, um sich dem eigenen strengen Elternhaus zu entziehen. Eine Heirat kam nur in Betracht, wenn ein Kind unterwegs war.

So fing also meine Geschichte an. Als Kitt für den Generationskonflikt, oder Mittel zum Zweck, ein sogenanntes Käfer-Rückbank-Kind. Meine Familie war steht’s in irgendwelche Lebensdramen verstrickt. Die Eltern auf sich selbst konzentriert und in aller Welt unterwegs. Mehr darüber findest du bei Interesse unter Michaela Funfact. Auf alle Fälle hatte ich dadurch viel Gelegenheit zur Beschäftigung mit mir selbst und konnte mich weitgehend wild und ungezähmt entfalten.

Vielleicht fragst du dich gerade, was das mit meiner Bestimmung zu tun hat? Na ja, ich wollte ganz einfach, meine Eltern, die Geschwister, die Unterdrückten jeglicher Art, sozusagen, die ganze Welt retten. Um ehrlich zu sein, ein bisschen  auch mich. Mein Kindheitstrauma hat mich sehr geprägt, aber grundsätzlich bin ich mit meiner Lebenseinstellung wohl schon geboren worden. Als spirituelles Wesen, spüre ich hier mein Dharma. In meiner Lebensaufgabe, erfahre ich meine Helfernatur. Ungerechtigkeit und Unfrieden bringen mich sofort in Widerstand und Abwehrhaltung. Wie du dir denken kannst, ist dieses Funktionsmuster ist nicht immer leicht. Da hat der Lebensweg Potential zur Selbsterfahrung und Wachstum. Aber, das Universum ist keine Bitch. Damit ich meinen Auftrag erfüllen kann, wurden mir viele Talente in die Wiege gelegt. Ganz vorne weg, die Kreativität als Funke für die Entwicklungsprozesse. So kann ich, mit Leichtigkeit, Räume und Felder kreieren, in denen Heilung möglich wird. Doch davon später mehr vielleicht interessiert dich ja hierzu auch mein Manifest.

Schon immer fühlte ich eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Ihr Schutz steht in meiner inneren to do List ganz oben. In meinen wilden Jahren, hab ich mich deshalb an die Schienen vor dem nahen AKW gekettet und den Kampf mit Wasserwerfern aufgenommen.

Auf allen Friedensdemos zu Hause, war mein Credo…. „Dagegen-Sein“ Ich wollte etwas bewegen und engagierte mich ganz aktiv. Meine politische Karriere scheiterte allerdings bereits erfolgreich mit der Wahl für den Gemeinderat unseres kleinen Ortes. Nach meiner Graffiti Sprühaktion „Keine Machomaker auf unsern Gottesacker“ an der Kirchenmauer, wurde ich dort zur Persona Nongrata. Zuhause im Kreise der Familie waren meine missionarischen Tendenzen und der jugendliche Hang zum Ungehorsam, eher unbeliebt.

Dagegen sein, anders sein, in Widerstand gehen, für etwas einzustehen ist manchmal notwendig. Wenn es aber zum grundsätzlichen Handlungsmuster wird, bedeutet es im permanenten Kriegszustand mit dir selbst festzukleben. Unsere eigene Natur ist unveränderlich und macht uns als Individuum aus. Seit ich mich mit dem Ayurveda und den Bioenergien befasse, ist mir das klar. Die Dosha-Konstellation Pitta-Vata, formt meine Aktionsmuster sehr. Wenn ich für etwas brenne, gehen schon mal die Pferde mit mir durch. Mit Feuer und Leidenschaft packe ich meine Projekte an. Diese Gabe hilft mir Menschen zusammenzubringen und zu begeistern. Tausendmal passiert…. ich bin eine Macherin, stoße Neues an und inspiriere meine Mitmenschen groß zu denken. Durch diesem kleinen Ausflug in meine Vergangenheit lässt sich mein Lebensauftrag vielleicht besser erkennen.

3. Zurück in die Zukunft

Im Jetzt und Hier bin ich tief in der Philosophie des Yoga und der Wissenschaft des Ayurveda verwurzelt. Meine schöpferische Verbundenheit schenkt mir alle Gestaltungskraft, die ich brauche, um Wandel zu schaffen.

Viele Jahre war ich im klinischen Bereich therapeutisch tätig und wollte mit meiner Arbeit helfen, Leid zu verringern. Heute ist meine Aufgabe die Begleitung von intrinsischen Entwicklungsprozessen. Die holistische Sichtweise von Körper, Energie, Emotion, Geist und Seele schließt die Spiritualität mit ein. Ich bin überzeugt, wir können uns individuell nur voll entfalten, wenn wir es im Dienst eines höheren Ganzen tun. Mein Ziel, Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen, findet sich schon im Namen unseres Studios wieder. Yoga to Share steht für Austausch, Miteinander und will eine neue Kultur der Verbundenheit schaffen. In meinem 1:1 Coaching kreiere ich dir einen geschützten Raum, der frei von Bewertung bleibt. Ich bin Impulsgeberin und Transformationsbegleitung bei deinen Entwicklungsprozessen, wenn du möchtest. Informiere dich gerne auf meiner Coachingseite.

Für die Zukunft habe ich eine Vision: Da sehe ich einen Co-kreativen Workingspace, einen Knotenpunkt für Neudenker, neue Perspektiven und eine bewusstere Gesellschaft. Ein Netzwerk für eine regenerative Gemeinschaft, die sich stützt und nährt. Damit möchte ich die kollektive Selbstliebe, Resilienz und Ausgeglichenheit fördern

Meine Arbeit hier im Yogastudio bringt mich jeden Tag in Kontakt mit vielen Interessierten Menschen. Sie alle sind schon einen ganz individuellen Weg gegangen. Alle sind hungrig nach Veränderung und suchen ein gesundes Miteinander. Eine entmenschlichte, automatisierte und erfolgsorientierte Gesellschaft braucht und will den Wandel in bewusstere Lebensformen. An diesen nährenden Prozessen aktiv mitzuwirken erfüllt mich sehr.

4. Denk-Anstoss

Zitat:

Diese Welt, in der wir geboren werden und in der wir leben, ist lebendig. Sie ist nicht unser Vorratslager und unsere Kanalisation; sie ist unser größerer Körper. Die Intelligenz, die uns aus Sternenstaub entwickelt hat und uns mit allen Wesen verbindet, reicht für die Heilung unserer Erbengemeinschaft aus, wenn wir uns nur auf dieses Ziel ausrichten. Unsere wahre Natur ist viel älter und umfassender als das durch Gewohnheit und Gesellschaft definierte getrennte Selbst. Wir sind so untrennbar mit unserer lebendigen Welt verbunden wie die Flüsse und Bäume, gewoben aus denselben verschlungenen Strömen von Materie/Energie und Geist. Nachdem wir uns zu einem selbstreflexiven Bewusstsein entwickelt haben, kann sich die Welt nun durch uns selbst erkennen, ihre eigene Vollkommenheit betrachten, ihre eigenen Geschichten erzählen – und auch auf ihr eigenes Leiden reagieren.

Joanna Marcy und Chris Johnstone (2012)

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